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2.1.2.
Aufgaben der Logopädie:
Im Bereich der Logopädie arbeiten LogopädInnen
in einer logopädischen Praxis oder einer Institution als Angestellte oder
Freiberufler. Sie haben die Verantwortung für
I Prävention durch
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Information und Beratung,
um die Entstehung oder die Verschlechterung einer Störung zu verhindern |
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| b) |
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Früherkennung einer sich
abzeichnenden Störung bei Erwachsenen und Kindern (mit Elternberatung
und Reihenuntersuchung im Kindergarten) |
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| II
Diagnostik und Evaluation |
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Hier sammelt die Logopädin
in einem kontinuierlichen Prozess alle für die Behandlung relevanten
Informationen über die kommunikativen Fähigkeiten, die individuellen
Bedürfnisse und Eigenheiten des jeweiligen sozialen Umfeldes der
betroffenen Person. Die Informationen werden in einer ANAMNESE erhoben
und durch spezifische Untersuchungsverfahren (z.B. standardisierte
Tests, Screeningverfahren, Sprach- und Verhaltensbeobachtungen,
Spontansprach-Analysen) untermauert. |
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Alle Informationen werden im LOGOPÄDISCHEN
BEFUND dargestellt und sind die Grundlage der DIAGNOSE. |
III Therapie
Im Rahmen von Kommunikationsstörungen kann die
logopädische Behandlung direkt oder indirekt vorgenommen werden. Sie umfasst
die Therapiebereiche Übungstherapie, Frühforderung und Angehörigenberatung
sowie bei Erwachsenen die Rehabilitation im Alltag und Beruf. Zielsetzung
der Behandlung ist es, die betroffenen Personen unter Berücksichtigung ihrer
individuellen Fähigkeiten in ihrer Kommunikation optimal zu fördern, wie
dies ihrem sozialen, schulischen und beruflichen Umfeld entspricht. Dafür
ist es notwendig mit den entsprechenden Institutionen und den zuständigen
Personen (Elternhaus, Kindergärten, Schulen, Arbeitsstelle) Kontakt
aufzunehmen, sie zu beragen oder zu informieren.
Ein wesentlicher Teil der Behandlung besteht
in der Evaluation ihrer Effektivität (Therapiekontrolle). Grundlage dazu
bieten die Patientenakten mit den Behandlungsprotokollen sowie dem
Abschlussbericht.
Die logopädische Therapie kann auch
Bestandteil einer ärztlichen Intervention sein, wobei eine enge
Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt oder anderen beteiligten
Therapeuten in Form von Gesprächen und Berichten Bestandteil sind.

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